Freedom

Der erste Tag in New York City liegt hinter uns. 12km und drei Packungen Taschentücher später. Alexandras Immunsystem kämpft bereits seit Montag eine Schlacht gegen die Erkältungsviren, die sie niederringen wollen. Aber sie schlägt sich tapfer und ich bin zuversichtlich, dass sie den Kampf gewinnen wird.

Der Tag fing gut an. Ich bin ganz von alleine wach geworden und hab mich richtig ausgeschlafen gefühlt. Keine Spur von Jetlag. Dann hab ich auf die Uhr geguckt und es war 3:43 Uhr… Also weitergeschlafen bis 8 Uhr.

Dann haben wir uns bewaffnet für den ersten Tag. Taschentücher, Kamera, Objektive, Kreditkarte. Los gehts. Erstes Ziel: Frühstück. Auf dem Weg dort hin hat Alexandra das ein oder andere mal die Sicherheit der eigenen Person hinterfragt. Ich konnte sie aber mit einem überzeugenden „ACH WAS“ wieder beruhigen.

Frühstück an sich war leste beben in MURICA. Omlette, Hash Browns und Kaffee. Ich überlege mich mit amerikanischem Frühstück in Osnabrück selbstständig zu machen.

Gestärkt ging es dann auf zur U-Bahn mit dem Ziel Manhatten. Unter der Erde dann erstmal die Metro Card kaufen und feststellen, wie verdammt heiß das dort unten ist. Klimaanlage gibts nur in den Wägen, dort aber typisch amerikanisch auf Stufe Kühlschrank. An dieser Stelle könnte ich erwähnen, dass wir selbstverständlich in die falsche U-Bahn eingestiegen sind und 15 Minuten in die falsche Richtung gefahren sind, aber das verschweige ich jetzt mal.

In Manhatten angekommen war erstmal Kopf in den Nacken legen angesagt. Kurz an der Wallstreet vorbei. Unser Ziel war die Staten Island Fähre. Die Fähre fährt an der Freiheitsstatue vorbei und endet direkt bei der neuen Mall in Staten Island.

Statue of Liberty von der Staten Island Fähre

Die Fähre eignet sich also perfekt um für Umme die Statue mal näher zu sehen.

One World Trade Center von der Staten Island Fähre

Wenn man sich umdreht, hat man auch noch den Blick auf die One World Trade Center Skyline.

Nach dem weniger als mehr erfolgreichem Shopping in der Mall sind wir mit der Fähre wieder zurück nach Manhatten. Spontan haben wir uns entschieden noch bei dem 9/11 Memorial vorbeizuschauen bevor wir die U-Bahn zurück zum Apartment nehmen.

One World Trade Center

Das One World Trade Center und das 9/11 Memorial sind ziemlich imposant. Wenn man dort steht und darüber nachdenkt was dort passiert ist, ist das schon ein seltsames Gefühl.

9/11 Memorial

Direkt nebem dem One World Trade Center und dem Memorial ist die U-Bahn Station Oculus. Jeder mit Instagram hat das Teil bestimmt schonmal gesehn. Ganz cooles Gebäude und auch an diesem Tag wurden dort ein Menge Selfies gemacht.

Oculus mit Blick auf das One World Trade Center

Vom Oculus sind wir dann wieder nach Brooklyn gefahren, waren einkaufen und sind jetzt wieder im Apartment und lassen den Tag bei Oreos und Reeses ausklingen.