High

Auch wenn der Besitz einer gewissen Menge von Marihuana nicht als Straftat gilt, ging es heute nicht um Gras. Vielmehr um Höhe. Deswegen müsste der Titel eigentlich „height“ lauten, tja das nennt man dann wohl neudeutsch „Click-Bait“.

Heute fing der Tag (zur Überraschung aller Beteiligten) mit Kaffee an. Es gab aber kein fancy hipster breakfast in einem Szene-Restaurant sondern good ol peanut butter & jelly sandwich selbst geschmiert. Als apetizer wurden gebratene Nudeln gereicht.

Archivaufnahme des Frühstücks

Heute war der Plan mehr die U-Bahn zu nutzen, um so weniger auf den eigenen Füßen zu erledigen. Gestern haben wir zwar viele Kilometer zurückgelegt, aber gefühlt irgendwie nix gesehen, außer „ich gehe durch die Strassen von NYC“ Feeling.

Gestartet wurde in Chelsea. Ein sehr schönes Viertel in dem man direkt gegenüber von Google einen Apple Store und Starbucks findet. Das lässt das Startup-Herz höher schlagen. Starbucks verkauft sich in dieser Lokalität übrigens als Rösterei. Es gibt sogar Führungen. Wer’s glaubt ist höchstwahrscheinlich Amerikaner oder blöd.

Starbucks in fancy

In Chelsea liegt auch die Highline. Eine stillgelegte Güterzugtrasse, die zu einem hippen Fußweg umgebaut wurde. Zwischen den Häusern hat man immer mal wieder ein Blick auf das Viertel.

Wir sind die Highline von Süd nach Nord gelaufen und somit am Ende an den Hudson Yards gelandet. Von dort haben wir uns dann eine U-Bahn geschnappt und sind zum Insider Tipp „Grand Central Station“ gefahren.

Where’s Alexandra?!

Das Motto „U-Bahn“ wurde dann mit einer Fahrt von der Grand Central Station in den Central Park fortgesetzt. Also vielmehr bis kurz vorher. In den Park sind wir dann zu Fuß. Vorher natürlich noch eben nach Mekka…. eh Apple Store 5th Avenue.

🥰

Der Grand Central Park ist vorallem eins: grand. Also groß. Eher riesig. Richtig wäre hier „Huge Central Park“. Oder „World Champion Central Park“. Gestärkt mit $10 Softeis ging es ins grüne. Ein bisschen der Stadt entfliehen und den Eichhörnchen beim Nüsse sammeln zugucken.

Nachdem wir fast ein ganzes Drittel des Parks erkunden haben mussten wir auch schon weiter reisen. Ab in die U-Bahn, weil der einzig geplante Programmpunkt des Tages stand auf dem Zeitplan. Rockefeller Center. In dem 67. Stock befindet sich eine dreistöckige Aussichtsplattform und wir hatten Tickets für 17:30 Uhr. Ich wollte unbedingt von dort aus den Sonnenuntergang gucken und die Stadt bei Dunkelheit sehen. Sonnenuntergang ist um kurz nach 19:00 Uhr. Also eigentlich. Wenn nicht der ganze Himmel mit Wolken bedeckt ist.

Heute wohl kein Sonnenuntergang

Die Zeit dazwischen haben wir mit Facetime mit Fabian & Janna verbracht und uns langsam aber sicher einen der besten Plätze auf der Plattform gesichert. Geht ganz einfach. Man reduziert die Atmung und dreht sich nicht mehr um, damit man den Blickkontakt mit den Menschen, die hinter einem verzweifelt darauf warten, dass man sich wegbewegt, zu vermeiden.

Die Aussicht war ganz nett.

Empire State Building zwei mal in einem Bild
Empire State, One World Trade, Statue of Liberty und vieles mehr

In der Nähe des Rockefeller Center ist auch der Times Square. Brett gab uns den Tipp „Dough Donuts“, die, wie es der Zufall so wollte, auch in der Nähe einen Laden haben. Also erst Donuts, dann Times Square. Richtige Entscheidung, wie sich am Times Square heraus stellte. Times Square ist nach der New York Times benannt, die hier ihren Hauptsitz hat. Meiner Meinung nach wäre Kack Square angebrachter, weil die Kacke hier ihren Hauptsitz hat. Voll und hell. Geil. Oder auch nicht. Kurz angeguckt und dann zur U-Bahn um zurück nach Brooklyn zu fahren.

Statistiken des Tages: 20244 Schritte, 16,62km. 4 Donuts.