Moin Moin, Borkum

Das I in COVID-19 steht für Insel – Das nenn ich mal ein Icebreaker.

Da all unsere geplanten Urlaube dieses Jahr abgesagt wurden, haben wir relativ spontan beschlossen, doch noch eine Woche aus der Heimat zu entfliehen. Ob dies im Angesicht einer herrschenden Pandemie angemessen ist, mag jeder selbst beurteilen.

Wir sind also heute Morgen früh aufgestanden und haben uns quer durchs Emsland bis nach Eemshaven gewagt, um mit der Westfalen in See zu stechen. Ziel: Borkum. Einfach mal eine Woche Seeluft um die Nase wehen lassen. Falls diese nicht von einem Mund-Nasen-Schutz bedeckt wird.

Obwohl ich mich ordnungsgemäß für die Überfahrt angemeldet hatte, wurden wir genau so behandelt wie der restliche Pöbel. Das wird sich dann in einer Google Bewertung widerspiegeln.

Standesgemäße Anmeldung bei der Fährfahrt

Nach der Bahnfahrt ins Inselzentrum ging es direkt ein paar Meter rüber zu unserem Hotel. Wir waren 2015 schon einmal hier, deswegen wussten wir was uns erwartet.

Kurz frischgemacht und direkt runter zur Strandpromenade. Erstmal eine Kleinigkeit essen und viel wichtiger: Bier.

Frisch gestärkt konnten wir dann noch einen der allerletzten Strandkörbe für die Woche reservieren. Es gibt anscheinend einige, die im Auge des Virus an nur eins denken können: Wenn ich sterben muss, dann im Strandkorb. Naja, außerdem ist aktuell Hochsaison.

Nachdem wir kurz in unserem neuen kleinen Zuhause am Strand ein Nickerchen gehalten und danach noch ein kühles Halbes verhaftet haben, gab es noch ein Backfischbrötchen vor dem Schlafengehen. Panade und Remoulade sind das Geheimrezept für einen guten Schlaf.

Bis morgen oder wie man auch zu sagen pflegt:

Alles mit Maaten, sä de Snieder, do verhau he siene Fro mit de Ell.