Tag 6: Bist du gut zu Vögeln?

Von heute morgen gibt es nichts aufregendes zu berichten. Business as usual lautet das Motto nachdem wir gestern Abend das letzte Spiel der überragenden Gruppenphase der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft bewunderten.

Der gestrige Sonnenuntergang war fast so schön wie das Spiel der DFB-Elf

Alles andere als souverän aber um es mit den Worten von Per zusammenzufassen: „Is mir völlig Wurscht!“. Nur der Vollständigkeit halber: Brötchen wurden heute um 8 Uhr in kurzer Hose gekauft und danach gab es einen kurzen Spaziergang am Strand.

Das Nachmittagsprogramm hatte es dafür in sich! Es ging ins NABU Wasservogelreservat auf Fehmarn. Richtig Fehmarn. Nur Almans Brauchen Untertassen oder kurz NABU. Die Insel, die wir gestern vergeblich versuchten mit dem Streitwagen zu erobern. Diesmal sollten wir nicht scheitern, denn der Streitwagen wurde in den Kofferraum des PKW geladen.

Nach halbstündiger Reise waren wir auch schon am Ziel. Dank Mittagsschläfchen und Sachen packen waren wir exakt 10 Minuten nach dem letzten Einlass auf das Gelände vor Ort. Natürlich wussten wir nicht, dass es überhaupt einen Einlass gibt geschweige denn eine Öffnungszeit des Freigeländes. Ich mein, Vögel haben keine Öffnungszeiten, oder? Aber die nette Dame am Empfang ließ uns dennoch herein, nachdem auch sie anerkannte, dass der Mittagsschlaf wohl etwas länger gedauert hat und das alles ja auch nicht so einfach sei. Einzige Bedingung: das Gelände über den Nebenausgang, der 2 Meter neben dem Hauptausgang war, zu verlassen. Das sollte kein Problem sein!

Auf dem Gelände gibt es eine Ausstellung über allmöglichen Vogelkram und halt das Freigelände. Dieses ist mit mehreren Beobachtungshäuschen ausgestattet, aus denen man die unterschiedlichen Vögel heimlich beobachten kann. Papa hat dafür natürlich seine dicke Bertha eingepackt (Alexandra hat meinem 400mm Objektiv diesen liebevollen Namen gegeben) und ein paar ornithologisch fresche Bilder gemacht.

Ein sehr beruhigender Zeitvertreib, in einem Versteck zu sitzen und die Vögel zu beobachten.

Mehr gibt es aus dem Wasservogelreservat auch nicht zu berichten, außer das wir zum Schluss noch von einer Stechmückenarmee zerhackt wurden.

Bis morgen!